PIR-Bewegungsmelder-Module: Intelligente Steuerung für 12V und 230V
Echte Automatisierung beginnt mit der richtigen Sensorik. Ein Bewegungsmelder sorgt dafür, dass Licht, Überwachungskameras oder Alarmsysteme exakt nur dann aktiviert werden, wenn sie gebraucht werden – das spart massiv Energie und erhöht gleichzeitig die Sicherheit und den Komfort.
In dieser Kategorie finden Sie kompakte und leistungsstarke PIR-Bewegungsmelder, die sich durch ihre Modul-Bauweise nahtlos in Ihre Projekte integrieren lassen. Wir bieten Ihnen präzise Einbau-Lösungen für die klassische 230V-Hausinstallation zum Schalten von großen Lasten sowie spezielle 12V-Gleichspannungs-Module für den autarken Betrieb im KFZ, im Wohnmobil oder für moderne LED-Projekte. Entdecken Sie unauffällige Mini-Sensoren, bei denen sich Technik und Design perfekt vereinen!
Der große Experten-Ratgeber: Das richtige Bewegungsmelder-Modul für Ihr Projekt
Während klobige Aufputz-Bewegungsmelder oft die Optik eines Raumes stören, richten sich unsere Elektronik-Module an Bastler, Entwickler und Handwerker, die eine saubere, unsichtbare Integration bevorzugen. Um das richtige Modul zu wählen, muss man die anliegende Spannung und die zu schaltende Last kennen.
Die Basis: Wie funktioniert ein PIR-Sensor?
Nahezu alle unsere Module arbeiten mit der bewährten PIR-Technologie (Passiv-Infrarot). Das Modul sendet selbst keinerlei Strahlung aus (daher "passiv"). Stattdessen reagiert der Sensor auf plötzliche Temperaturveränderungen in seinem Erfassungsbereich. Betritt ein Mensch oder ein Tier (eine Wärmequelle) den Raum und kreuzt die unsichtbaren optischen Sektoren der Sensor-Linse, registriert die Elektronik diesen Temperatursprung als Bewegung und schaltet das integrierte Relais.
Die 230V-Module: Versteckte Kraftpakete für die Haustechnik
Für den Einbau in Hohldecken, Schaltschränke oder direkt in Lampengehäuse sind unsere 230V-Mini-PIR-Module (wie der PIR415) die ideale Wahl.
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Das Design-Highlight: Bei diesen Einbau-Modulen sind die klobige Schaltelektronik und der eigentliche Sensor physisch getrennt und nur durch ein Kabel verbunden. Sie können das Schaltrelais unsichtbar hinter der Holzdecke verstecken und müssen für den winzigen Sensor-Kopf nur ein minimales Loch bohren.
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Die Schaltleistung beachten: Ein 230V-Modul, das mit "max. 800 Watt" spezifiziert ist, bezieht sich auf ohmsche Lasten (wie klassische Glühbirnen oder Heizstäbe). Wenn Sie moderne LED-Leuchten (kapazitive/induktive Lasten mit hohen Einschaltströmen) schalten möchten, verringert sich die maximal zulässige Leistung des Relais drastisch. Kalkulieren Sie hier immer ausreichend Puffer ein!
Die 12V-Module: Perfekt für KFZ, Camping und LED-Strips
Wenn keine Steckdose in der Nähe ist, schlägt die Stunde unserer 12V-DC-Module (wie dem Velleman PIR416).
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KFZ und Überwachung: Diese Melder arbeiten mit Gleichstrom und lassen sich direkt an eine Autobatterie oder eine 12V-Solarinsel-Anlage anschließen. Sie eignen sich hervorragend, um eine Dashcam im parkenden Auto bei Annäherung einer Person auszulösen oder eine Alarmanlage im Wohnwagen scharfzuschalten.
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LED-Beleuchtung: Ein massiver Trend ist die automatische Treppen- oder Schrankbeleuchtung. Ein 12V-PIR-Melder wird einfach zwischen das 12V-Netzteil und den LED-Strip geschaltet. Achten Sie hier auf die Stromangabe des Melders (z.B. "max. 2,5A"). Bei 12 Volt bedeutet dies, dass Sie LED-Strips mit einer Gesamtleistung von bis zu 30 Watt (12V * 2,5A) direkt über den Sensor schalten können.
Wichtige Einstellmöglichkeiten (Time & Lux)
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TIME (Einschaltdauer): Bestimmt, wie lange das Relais nach der letzten erkannten Bewegung angezogen bleibt (oft einstellbar von wenigen Sekunden bis zu mehreren Minuten).
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LUX (Dämmerungsschwelle): Regelt die Lichtempfindlichkeit. Sie können einstellen, dass der Bewegungsmelder das Licht bei Bewegung nur dann einschaltet, wenn es im Raum auch wirklich dunkel ist. Steht der Regler auf dem "Sonnen-Symbol", schaltet das Modul unabhängig von der Raumhelligkeit (Tag- und Nachtbetrieb).