Batterie- und Akku-Zubehör: Aktives 12V-Management und Retro-Ersatzakkus
Batterien und Akkus sind Verschleißteile – doch mit der richtigen Elektronik lassen sich Lebensdauer und Zuverlässigkeit massiv erhöhen! In unserer Spezial-Kategorie für Akku-Zubehör finden Sie nicht nur einfache Halterungen, sondern intelligente Schaltungen, die Ihre teuren Stromspeicher aktiv schützen und pflegen.
Für den KFZ-, Solar- und Camping-Bereich bieten wir leistungsstarke 12V-Batteriewächter und Bleiakku-Aktivatoren der Marke Kemo Electronic, die tödliche Tiefentladungen verhindern und alte Akkus wieder auffrischen. Doch auch Liebhaber klassischer Hardware werden hier fündig: Retten Sie wertvolle Retro-Computer vor auslaufender Batteriesäure! Mit unseren passgenauen 3,6V Ni-MH Ersatzakkus für Commodore Amiga Mainboards hauchen Sie historischen Systemen wieder sicheres Leben ein.
Der große Experten-Ratgeber: 12V-Bleiakkus richtig schützen und Retro-Hardware retten
Ob es die massive 12V-Autobatterie in der Insel-Solaranlage ist oder der winzige Tonnenakku auf einem 30 Jahre alten Mainboard – Energiespeicher benötigen Überwachung. In dieser Kategorie fokussieren wir uns auf professionelle Lösungsmodule für den Erhalt Ihrer Akkus und Platinen.
Kemo Batterie-Management: Der Schutz für 12V Bleiakkus
Blei-Säure- und Blei-Gel-Akkus reagieren extrem empfindlich auf zwei Dinge: Tiefentladung und Sulfatierung. Mit den vergossenen, rüttelfesten Modulen von Kemo Electronic schließen Sie beide Gefahrenquellen aus:
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Der Lebensretter: Kemo Batterie- & Akkuwächter 12V (M148): Eine Tiefentladung (Spannung fällt unter ca. 10,4V) zerstört einen Bleiakku meist irreparabel. Dieses Modul wird einfach zwischen Akku und Verbraucher geschaltet. Es überwacht die Spannung permanent und trennt Lasten (bis zu massiven 20 Ampere) automatisch und rechtzeitig vom Netz, bevor der Akku Schaden nimmt. Ideal für Wohnmobile, Kühlboxen oder autarke Weidezaungeräte.
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Die Übersicht: Kemo Batteriewächter Statusanzeige (M188): Wenn Sie keine automatische Abschaltung benötigen, sondern lediglich den Ladezustand im Blick behalten wollen. Dieses kompakte Modul zeigt Ihnen über drei farbige LEDs (Grün, Gelb, Rot) sofort an, ob Ihre 12V-Batterie voll, halb voll oder kritisch leer ist.
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Die Verjüngungskur: Kemo Bleiakku-Aktivator / Refresher (M202): Wenn Bleiakkus lange stehen oder oft nur teilentladen werden, bildet sich an den Bleiplatten schädliches Bleisulfat. Die Kapazität sinkt rapide. Der M202 Refresher wird dauerhaft parallel an den Akku geklemmt. Er sendet in regelmäßigen Abständen ultrakurze, aber sehr heftige Stromimpulse in die Batterie, welche die Sulfatkristalle wieder abbauen und die Platten "reinigen". So lassen sich totgeglaubte Akkus oft wieder regenerieren!
Retro-Computing: Ersatzakkus für Commodore Amiga & Co.
Jeder, der sich mit der Restauration von Retro-Computern beschäftigt, kennt und fürchtet den Begriff "Varta-Schaden" (oder allgemein: Tonnenakku-Leck). Auf vielen klassischen Mainboards (wie dem Amiga 500 Plus, Amiga 2000 oder diversen 386er PC-Boards) wurden kleine 3,6V Ni-Cd Tonnenakkus verlötet, um die Echtzeituhr (RTC) und Systemeinstellungen zu speichern. Diese alten Akkus laufen nach Jahrzehnten unweigerlich aus. Die austretende Lauge zerfrisst die Kupfer-Leiterbahnen und zerstört im schlimmsten Fall das gesamte Board.
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Der sichere Ersatz: 3,6V Ni-MH Print-Akkus (65mAh & 80mAh): Die Lösung ist der sofortige Ausbau des alten Akkus. Als perfekten, zeitwertgerechten Ersatz bieten wir Ihnen fabrikneue 3,6V Ni-MH Tonnenakkus (verfügbar mit 65 mAh oder 80 mAh Kapazität). Diese modernen Nickel-Metallhydrid-Zellen passen exakt in das Rastermaß der alten Platinen (Printmontage mit Lötfahnen). Sie sind wesentlich auslaufsicherer als die alten Ni-Cd-Varianten und übernehmen zuverlässig die Versorgung der Echtzeituhr, damit Ihr Commodore System beim Einschalten nicht mehr nach der Uhrzeit fragt.
Profi-Tipps zum Einlöten von Ni-MH Ersatzakkus auf alten Platinen
Wenn Sie den alten Akku von Ihrem Retro-Mainboard ausgelötet haben, neutralisieren Sie eventuell ausgelaufene Batterieflüssigkeit auf der Platine unbedingt mit etwas Essigessenz (und reinigen Sie danach mit Isopropanol), bevor Sie den neuen Akku einlöten. Achten Sie beim Einlöten des neuen 3,6V Ni-MH Akkus streng auf die Polarität! Auf Mainboards ist der Pluspol oft mit einem kleinen "+" oder einer eckigen Löt-Paddelform markiert. Da die Akku-Gehäuse Wärme sehr gut leiten, löten Sie zügig (ca. 350°C für max. 2-3 Sekunden pro Pin), damit die internen Zellen des neuen Akkus nicht durch Überhitzung beschädigt werden.